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Berufsakademie:
Nach bestandenem Abitur steht für junge Menschen eine Vielzahl an Berufsausbildungen und Studiengängen zur Verfügung. Doch nicht nur die Auswahl einer geeigneten Berufsschiene ist schwierig, häufig stellt auch die Ausbildungsdauer an sich ein Problem dar. Nicht jeder junge Mensch ist in der wirtschaftlichen Situation, sich ein langjähriges und kostspieliges Studium leisten zu können. Manch anderer ist vielleicht einfach nicht mehr bereit, noch viele Jahre in die Ausbildung zu investieren, sondern möchte bald die Früchte seiner Bemühungen ernten.
Hier bietet der Besuch der Berufsakademie eine sehr sinnvolle Alternative zum herkömmlichen Studium. Die Ausbildung an der Berufsakademie dauert in der Regel drei Jahre und wird mit einer dem Studium ähnlichen Qualifikation (Diplom BA) abgeschlossen. Besucher der Berufsakademie werden innerhalb ihres Studiums bereits direkt mit dem Arbeitsalltag konfrontiert: die Unterrichtseinheiten sind in Blöcke von meist sechs Wochen unterteilt. Ein praktischer Block in einem Unternehmen wechselt mit einem theoretischen Block am Unterrichtsort. So können die Studenten bereits während ihres Studiums wichtige Berufserfahrung im späteren beruflichen Umfeld sammeln.
Voraussetzung für den Besuch einer Berufsakademie sind ein gut bestandenes Abitur sowie ein Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen, das die Ausbildung am entsprechenden Berufszweig einer Berufsakademie fördert und anbietet. Von diesem Unternehmen erhält der Studierende dann auch eine Ausbildungsvergütung. Oftmals bieten ausbildende Betriebe ihren Studenten für die Dauer der Praxissemester auch werkseigene Unterkünfte. Die Chance, von einem ausbildenden Betrieb nach Abschluss des Studiums direkt übernommen zu werden und so den gewünschten und bereits bekannten Arbeitsplatz zu erhalten, ist sehr hoch.
Alternativen: - Universität - Fernuniversität / Fernstudium - Fachhochschule - Berufsschule

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